Er steht seit fast 40 Jahren auf der Bühne - es mögen wohl mittlerweile an die 3000 Konzerte sein -  und er hat noch immer seinen Spaß daran: Fred Ape, geboren  in Dortmund, ist Liedermacher, Kabarettist – und einer der Programmchefs des Cabaret Queue - Theaters in Dortmund - Hörde.

Die selbstgeschriebenen Lieder, mit denen er in den späten 1970er Jahren mit seiner Gitarre auftrat, waren von Liedermachergrößen wie Reinhard Mey, Hannes Wader oder Wolf Biermann beeinflusst und trugen Titel wie „Festung Gorleben“ – politische Songs für eine politisierte Gesellschaft. 1979 gründete Fred Ape zusammen mit Klaus Beck und Peter BrinFred mit 20kmann „Ape, Beck & Brinkmann“, die bald zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten deutschsprachigen Folk-Rock-Gruppen wurde – eine „Greenpeace-Vorzeigeband“, wie Fred Ape selbst sagt. Ape spielte Gitarre, sang und schrieb fast alle Songs – Lieder wie „Rauchzeichen“ landeten gar in Schulbüchern. Bis die Gruppe 1987 ihr Abschiedskonzert gab, entstanden vier LP’s und eine Doppel-LP. Anschließend ging Fred Ape mit „Ape & Feuerstein“ unter die (Musik-)Kabarettisten. Das Duo existierte von 1987 bis 2002. Seit dem Jahr 2010 stehen die beiden wieder gemeinsam mit neuem Programm „Es lebe der König!“ gewohnt bissig auf der Bühne und veröffentlichten im Jahr 2011 ihre achte CD „Da steckt doch irgendwas dahinter!“

...mit Arlo GuthrieHeute handeln sein Lieder von Widrigkeit und der Poesie des Daseins; unverwechselbar ist die Wirkung seiner in schöne Folk Rock Melodien umgesetzten Texte. Am spannendsten sind die Momente kleiner satirischer und alltagsphilosophischer Reflexionen, die uns alle angehen, die wir aber selten so sympathisch serviert bekommen. Schwungvoll, spritzig und sich gekonnt auf der Gitarre begleitend, schildert der Liedermacher Erlebnisse um das älter werden und jung bleiben. Dabei bewegt er sich zwischen heiteren und ernsten Themen: „Du guckst Fußball interessiert, ist schon klar wer kommentiert… Kerner, Johannes B. Kerner.“ Die Allzweckwaffe des deutschen TV Schwafel Journalismus. Er sinniert über den Beruf des Bestatters, die Finanzkrise und die Qualität des Ruhrpotts. Wenn er von häuslichen Spinnenphobien berichtet und dabei locker Darwins Evolutionstheorie erklärt, greift er tief in eine Erfahrenskiste, ohne je ins Banale zu rutschen.

Fred im TorIn seinem Künstlerleben hat Fred Ape alles erlebt: Kleinkunstabende mit einer Handvoll Zuhörer und Konzerte vor 300 000 Menschen im Bonner Hofgarten.. Mittlerweile gibt es aber auch große Anerkennungen, etwa durch Einladungen zu den „Songs an einem Sommerabend“ im Kloster Banz, Bad Staffelstein in Oberfranken, wo Fred Ape mit Reinhard Mey, Konstantin Wecker und zuletzt mit der Folk- und Woodstock-Legende Arlo Guthrie (Foto) vor Tausenden Menschen auf der Klosterwiesenbühne steht. Da schließt sich ein Kreis, einerseits. Fred und UliAndererseits hat er noch viel vor. Mit nunmehr 21 veröffentlichten Tonträgern im Gepäck, ist es eigentlich verwunderlich, dass Fred Ape eher als Geheimtipp gehandelt wird. Er genießt das allerdings. So spielt er leidenschaftlich gerne Tennis und steht immer noch im Tor in der 3. Mannschaft/Kreisliga C des Dortmunder Vorortclubs FC Brünninghausen und arbeitet in der Westfalenligamannschaft des Vereins als Co- und Torwarttrainer. 

Infos über Ape, Beck und Brinkmann
StrichH850

 

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